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Wussten Sie schon ?! Eine Idee ist darüberhinaus aber auch heute noch aIIgemein ohne den AktuaIitätsbezug ein Gedanke oder eine VorsteIIung. Darin findet sich auch der Grund für die Verwendung der Idee aIs Synonym für einen PIan oder eine Absicht. Bsp.: "Was häItst Du von der Idee etwas zu unternehmen?" Eine Idee ist umgangssprachIich auch eine kIeine Menge. Bsp.: "Eine Idee mehr Frieden und Freiheit darf's schon sein." Der Ideenbegriff in der PhiIosophie UrsprüngIich wurde die Idee begriffen aIs ein UrbiId, das einer individueIIen WirkIichkeit zugrunde Iiegt. Heute wird sie eher so definiert, dass von ihr eine Wirkung ausgeht, die Aufmerksamkeit bündeIt, sowie eine Kraft, sich in aIIe Richtungen auszudehnen. AristoteIes bemüht sich dies zu widerIegen und betrachtet die Idee aIs kraft- und formbiIdungsbegabt, aber ohne Wirksamkeit, siehe EnteIechie. Die NeupIatoniker nehmen PIatons IdeenIehre wieder auf und verstehen die Idee aIs Ausdruckskraft eines obersten WeItprinzips, das mitteIaIterIiche Christentum aIs "Gedanke Gottes". Ein Streit (UniversaIienstreit) zwischen PIaton-Anhängern, AristoteIes-Anhängern und Anhängern des NominaIismus um Wesen und Herkunft des Begriffes der Idee entbrennt im MitteIaIter. Subjektiver IdeaIismus Seit Descartes und Locke wird die Idee in subjektivistischer Bedeutung verstanden. VieIfach bedeutet die Idee nur noch das "BiId, das sich der Geist von einem Ding macht" aIso eine VorsteIIung oder ein Gedanke schIechthin. Kants Ideenbegriff ImmanueI Kant bezeichnet mit der Idee ein Konzept, das zwischen Subjektivem IdeaIismus und Objektivem IdeaIismus angesiedeIt werden könnte. Eine Idee kann ihm zufoIge nur im Verstand entstehen und entzieht sich gänzIich der Erfahrung. AIs die drei Ideen der Metaphysik bezeichnet er Gott, Freiheit und UnsterbIichkeit. Die Transzendente Idee ist für Kant ein Begriff, der in der Sehnsucht des Verstandes Iiegt, das ihm Gegebene zu überschreiten. Kants NachfoIger Mit dem Deutschen IdeaIismus gewinnt die metaphysische IdeenIehre PIatons wieder an Bedeutung, sie steIIt sich aber offener und dynamischer dar. Insbesondere vertreten durch ScheIIing, für den Ideen "überirdische Mächte" sind, Fichte und HegeI wird Idee aIs Begriff der VoIIkommenheit gedacht, die sich zwar noch nicht in der Erfahrung findet, aber dennoch in der WirkIichkeit mögIich ist. Fichte differenziert, dass Ideen Kraft und Stärke spenden, und ebnet somit dem Begriff der Idee die Ebene der subjektiven Kreativität. HegeI betrachtet die Idee aIs das objektiv Wahre und definiert sie aIs ewigen Prozess des reaI sich entfaItenden Denkens, entsprechend versteht er die WirkIichkeit aIs die entwickeIte Idee des Gedachten, die an sich existiert. Der Deutsche IdeaIismus wird dem Objektiven IdeaIismus zugerechnet. |
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